Beim professionellen Glücksspiel begegnen Spieler oft strengen Sicherheitsvorkehrungen. Viele Fragen hierzu werden auch auf externen Plattformen diskutiert, wie zum Beispiel in dieser Diskussion: https://de.quora.com/Warum-erteilen-Casinos-Kartenz%C3%A4hlern-Hausverbot-obwohl-das-Kartenz%C3%A4hlen-selbst-nicht-illegal-ist-Und-warum-werden-diese-Verbote-nicht-von-denjenigen-angefochten-denen-sie-auferlegt-wurden. Schließlich möchten die Betreiber ihre Gewinnmargen sichern.
Das eigentliche Zählen von Karten verstößt in den meisten Rechtsordnungen zwar nicht gegen geltende Gesetze, dennoch reagieren Spielbanken äußerst empfindlich darauf. Da es sich bei Casinos um privatrechtliche Unternehmen handelt, gilt das sogenannte Hausrecht. Dieses gibt den Betreibern die Freiheit, Gästen ohne Angabe von Gründen den Zutritt zu verwehren.
Rechtliche Grundlagen und das Hausrecht
Das private Hausrecht steht über dem Wunsch einzelner Gäste, langfristig Gewinne zu erzielen. Sobald das Personal den Verdacht schöpft, dass jemand ein mathematisches System anwendet, wird die Person höflich, aber bestimmt vor die Tür gesetzt. Eine juristische Anfechtung ist meist aussichtslos, da kein generelles Recht auf den Zutritt zu einer Spielbank existiert.

